Methodik des Fairness-Scores
Der Wert wendet transparente Heuristiken zur Ausgewogenheit auf den Spielplan an; er beweist kein globales Optimum.
Bestandteile und Gewichtung
- Ausgewogene Spielzeit (30 %): wie genau die Anzahl der Spiele der idealen Verteilung entspricht.
- Partnervielfalt (25 %, sofern anwendbar): Wiederholungen über die für den Spielplan verfügbare Partnervielfalt hinaus.
- Gegnervielfalt (20 %): Wiederholungen über die für den Spielplan verfügbare Gegnervielfalt hinaus.
- Pausenverteilung (15 %): lange Abstände über das durch Spiel- und Pausenzahl jeder Person bedingte Minimum hinaus.
- Spielfeldnutzung (10 %): Abweichung von einer gleichmäßigen Verteilung der Spielfeldzuweisungen.
Wie Einschränkungen berücksichtigt werden
Manche Kombinationen können keinen perfekten Spielplan ergeben. Sechs Spieler auf einem Doppelplatz erzwingen beispielsweise Pausen; bei einer kurzen Veranstaltung können sich zudem Partner wiederholen. Die Heuristiken markieren messbare Unausgewogenheit, ohne zu behaupten, jede mögliche Anordnung zu lösen.
Nur die für das Format anwendbaren Bestandteile werden kombiniert. Ihre angegebenen Grundgewichte werden über die vorhandenen Bestandteile neu normiert, um einen Wert von 0 bis 100 zu erzeugen; jede Erklärung bleibt sichtbar.
Grenzen der Bewertung
Bei einem gesetzten K.-o.-System wird der Wert nicht verwendet, weil die Teilnehmer bewusst unterschiedliche Wege durch den Turnierbaum erhalten. Spielstärke, Wegezeiten, Barrierefreiheit, Schiedsrichtereinsatz oder sportartspezifische Vorschriften werden ebenfalls nur berücksichtigt, wenn diese Angaben ausdrücklich Teil des Spielplans sind.